Alte Netze und neue Ansätze
Erstmals wurde unsere Sensorik genau dort präsentiert, wo sie in Zukunft wirken soll. Bei denen, die tagtäglich die Verantwortung für einstabiles Stromnetz tragen.
Die Teilnahme an der E-world energy & water in Essen, sowie der Fachmesse Elektrotechnik in Dortmund markierte für uns einen wichtigen Schritt. Nicht nur, weil wir mit unseren eigenen Ständen vor Ort waren, sondern weil wir dieGelegenheit hatten, unsere Sensorik genau den Menschen zu präsentieren, die direkt mit den Herausforderungen des Netzbetriebs konfrontiert sind.
Und Herausforderungen gibt es viele. Der voranschreitende Ausbau des Stromnetzes, die zunehmende Komplexität moderner Lösungen und neuegesetzliche Regularien rund um die Krisensicherheit kritischer Infrastruktur.Und all das unter wachsendem Kapazitätsmangel.
Was bleibt, ist der Eindruck einer Branche im Wandel und das Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein. Denn genau in diesem Spannungsfeld konnten wir zeigen, wie unsere Sensorik und die dazugehörige Software als praxisnahe Lösung gedacht sind. Intuitiv in der Installation und der Anwendung. Belastbar im Betrieb. Und jederzeit nachrüstbar.
Zwischen Blickfang und Tiefgang
Das optische Highlight unseres Stands war einaufgeschnittener und beleuchteter Demo-Transformator mit montierter Sensorik. Die bewusst gewählte Darstellung zog nicht nur Blicke auf sich, sondern weckteauch das Interesse vieler Besucher:innen und sorgte für eine Menge Gesprächsstoff. Doch die Gespräche, die wir führen durften, gingen weit über dieses Interesse hinaus. Im Vordergrund standen vor allem Themen wie die Integration in den laufenden Betrieb, die Nutzung und Handhabung im Arbeitsalltag, sowie Fragenrund um die ökonomische Relevanz einer solchen Implementierung.
Aber nicht nur an unserem eigenen Stand konnten wir intensive Gespräche führen und unsere Sensorik präsentieren. Auch bei unserem Partner, dem Alpha Omega IoT-Shop, waren wir vertreten und hatten dieMöglichkeit unser smartes Trafothermometer einem breiten Publikum vorzustellen. Der gemeinsame Auftritt bot nicht nur einen fachlichen Mehrwert, sondern warauch auf menschlicher Ebene eine klare Bereicherung. Die Zusammenarbeit wareine ideale Möglichkeit die bestehende Kooperation zu festigen und neue Erkenntnissefür die weitere Zusammenarbeit zu sammeln.
Nächstes Kapitel: Pilotprojekte
Einige der zahlreichen Gespräche der Messen verblieben auf der Ebene des fachlichen Austauschs. Andere verfestigten sich zu einemweiterführenden Kontakt, der auch nach den Veranstaltungen fortgesetzt wurde. Das Interesse konkretisierte sich in mehreren Fällen so weit, dass erste Pilotprojekte aufgesetzt werden konnten.
In diesen Projekten wird unsere Sensorik inzwischen direktim Verteilnetz eingesetzt. Ziel ist es, die Technik dort zu beobachten, wo sie wirken soll: Im Alltag des Netzbetriebs, mit echtem Datenfluss und unter realen Bedingungen.
Für uns war klar, dass die Messeauftritte nicht unsere Ziellinie markieren. Dennoch waren sie ein wichtiger Schritt nach vorn. Sowohl fachlich, strategisch als auch menschlich. Sie haben bestätigt, dass unser Ansatz relevant ist. Und dass die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, vorhanden ist, wenn die Lösung zur Realität passt.